OOGPM Auflage 1Bernd Oes­te­reich / Chris­ti­an Weiss / Clau­dia Schrö­der / Tim Weil­ki­ens

Objekt­ori­en­tier­te Geschäfts­pro­zess­mo­del­lie­rung mit der UML“, dpunkt.Verlag, 2003

Die Auto­ren die­ses Buches haben aus der Infor­ma­tik stam­men­de Model­lie­rungs­tech­ni­ken wei­ter­ent­wi­ckelt und damit eine Brü­cke zwi­schen Betriebs­wirt­schaft und Infor­ma­tik gebaut. Sie zei­gen, wie der inter­na­tio­na­le Stan­dard Uni­fied Mode­ling Lan­guage (UML 2.0) genutzt wer­den kann, um zwi­schen die­sen bei­den Berei­chen eine durch­gän­gi­ge und ein­heit­li­che Nota­ti­on und Metho­dik zu erhal­ten.

Es wer­den die wich­tigs­ten Vor­tei­le der Geschäfts­pro­zess­mo­del­lie­rung mit Stan­dard­ver­fah­ren der Infor­ma­tik beschrie­ben:

* Durch­gän­gig­keit von der Geschäfts­pro­zess­ana­ly­se bis in die infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Auto­ma­ti­sie­rung die­ser Geschäfts­pro­zes­se
* Bewähr­te und eta­blier­te Tech­ni­ken der Infor­ma­tik wie z.B. Ent­wurfs­mus­ter las­sen sich auf die Geschäfts­pro­zess­mo­del­lie­rung über­tra­gen.
* Nach­voll­zieh­bar­keit der Anfor­de­run­gen, die das Geschäft stellt, bis zur Imple­men­tie­rung
* Bes­se­re Ver­stän­di­gung, d.h. Auf­wei­chen der Bar­rie­re zwi­schen Pro­zess­mo­del­lie­rern und Sys­tem­ana­ly­ti­kern
* Brei­te Werk­zeug­un­ter­stüt­zung

Das Buch stellt einen klar geglie­der­ten ein­fa­chen Leit­fa­den zur Geschäfts­pro­zess­mo­del­lie­rung dar und zeigt in einer Art Methodik-Landkarte, wie die Metho­dik für unter­schied­li­che Model­lie­rungs­zwe­cke (Out­sour­cing, Unter­neh­mens­fu­si­on, Opti­mie­rung, Auto­ma­ti­sie­rung etc.) vari­iert wer­den kann. Nicht zuletzt besticht das Buch wegen sei­ner zahl­rei­chen prak­ti­schen Tipps, Check­lis­ten, Vor­la­gen etc.

Die Web­site zum Buch: www.oogpm.de

Ein wich­ti­ger Aspekt der oose-Methode ist größt­mög­li­che Ein­fach­heit und damit ver­bun­den die Ver­pflich­tung auf die Grund­sät­ze agi­ler Soft­ware­ent­wick­lung. Dar­über hin­aus ist die im Buch an vie­len Bei­spie­len ver­an­schau­lich­te Vor­ge­hens­wei­se anbie­ter­neu­tral und lässt sich mit fast jedem gebräuch­li­chen UML-Tool kom­bi­nie­ren.”
Aus dem Geleit­wort von Prof. Dr. Hei­di Heil­mann

Ziel­grup­pe:

  • * Infor­ma­ti­ker, z.B. Software-Projektleitung, Ana­ly­se und Design
    * Betriebswirte/Wirtschaftsinformatiker, ins­be­son­de­re Pro­zess­ma­nage­ment, aber
    auch Geschäfts- und Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­on, Con­trol­ling und Unter­neh­mens­be­ra­tung

Auto­ren:

Bernd Oes­te­reich: Geschäfts­füh­rer der oose.de GmbH, Autor zahl­rei­cher teil­wei­se inter­na­tio­na­ler Buch- und Zeit­schrif­ten­pu­bli­ka­tio­nen. Mit­glied in ver­schie­de­nen regio­na­len und über­re­gio­na­len Arbeits­krei­sen.
Chris­ti­an Weiss: seit 1991 mit objekt­ori­en­tier­ter Soft­ware­ent­wick­lung u.a. lei­ten­der Ent­wick­ler, Bera­ter und Trai­ner für inter­ne und öffent­li­che Semi­na­re sowie Refe­rent an Hoch­schu­len. The­men­schwer­punk­te: objekt­ori­en­tier­te Analyse- und Design­tech­ni­ken, Geschäfts­pro­zeß­mo­del­lie­rung, Unter­stüt­zung von Groß­un­ter­neh­men bei der Umstel­lung auf Objekt­tech­no­lo­gi­en.
Tim Weil­ki­ens: The­men­schwer­punk­te: objekt­ori­en­tier­te Ana­ly­se, objekt­ori­en­tier­tes Design, UML, UML-Case-Tools, objekt­ori­en­tier­tes Tes­ten, C++ und Java.
Clau­dia Schrö­der: The­men­schwer­punk­te: Ent­wick­lungs­me­tho­dik, Anfor­de­rungs­ana­ly­se u. Geschäfts­pro­zess­mo­del­lie­rung.
Alex­an­der Len­hard: The­men­schwer­punk­te: objekt­ori­en­tier­ten Ana­ly­se und Design, Geschäfts­pro­zess­mo­del­lie­rung und –ana­ly­se

Rezen­sio­nen:

Obwohl das Buch fünf Auto­ren hat, ist der gesam­te Text aus einem Guss und in einer ein­fa­chen und leben­di­gen Spra­che geschrie­ben. Man merkt immer wie­der, dass die Auto­ren gestan­de­ne Prak­ti­ker sind. … Ins­ge­samt ein erfreu­li­ches Buch, der Auf­bau und der Pra­xis­be­zug sind genau so, wie ich es mir von Fach­bü­chern wün­sche. Mit knapp 250 Sei­ten hat es noch dazu einen ange­neh­men Umfang.”
(OBJEKT­spek­trum 6/2003)