Erstes Coach Retreat in Hamburg

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Vor­let­zte Woche Fre­itag startete der erste Ham­burg­er Coach Retreat dank der Idee und Organ­i­sa­tion von Rolf Dräther in den oose-Räu­men.
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Was ein Coach Retreat ist?
Das von uns prak­tizierte For­mat basiert auf Ideen von Yves Hanoulle und Oana Jun­cu. Es set­zt sich aus den For­men Coach­ing Dojo + Code Retreat = Coach Retreat zusam­men.

Ich war ges­pan­nt, was mich erwartete. Rolf hat­te den Tag wohl struk­turi­ert vor­bere­it­et und organ­isiert. Er brachte die Gruppe auf Kurs und stellte eine vor­bere­it­ete Auswahl von Übungs­fällen vor, aus denen sich die Gruppe per Mehrheits­beschluss einen aus­suchte. Diesen Fall haben wir dann den ganzen Tag immer wieder zum Üben ver­wen­det.

Es ging dann auch gle­ich zügig ins Coachen, nach­dem wir uns als Gruppe in Teil­grup­pen und Rollen (Coachee, Coach­es sowie Beobach­terIn­nen) aufgeteilt hat­ten.
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Ich durfte dabei eine Beobachter­rolle ein­nehmen. Es war span­nend für mich, andere Coach­es ken­nen zu ler­nen und ihnen beim Arbeit­en zuschauen zu dür­fen. Die wichtig­ste Erken­nt­nis des Vor­mit­tags war für mich per­sön­lich, das Span­nungs­feld beobacht­en und erleben zu dür­fen, in dem sich agile Coach­es befind­en. Es war während der Coach­ing-Ses­sion gar nicht so leicht nur beim Coachen zu bleiben! Damit meine ich, der Klient bleibt der Lösungssuchende und der Coach unter­stützt dabei, ohne konkrete Lösun­gen zu benen­nen. Es gab seit­ens des Coachees zahlre­iche „Ein­ladun­gen“ konkrete Lösun­gen, also Beratung zu liefern. In der anschließen­den Reflex­ions-Runde wid­me­ten wir uns diesem The­ma:

  • Wie gehe ich als Coach mit diesem Span­nungs­feld um und vor?
  • Wann macht es Sinn nur auf der Prozessebene mit dem Coachee zu arbeit­en, wann sind Beratung in Form von Ideen, eigenes Erfahrungswis­sen zur Ver­fü­gung zu stellen und Ratschläge zu geben möglicher­weise angemessen?
  • Wie mache ich als Coach dies während der Arbeit mit dem Coachee trans­par­ent?
  • Wie kläre ich meine Rolle und die an mich gestell­ten Erwartun­gen?

 

Wie geht’s weit­er?
Mehr zum ersten Coach Retreat kön­nt Ihr auf Rolfs Seite http://happycentric.de/wordpress/?p=685#more-685 lesen.

Zum Schluss
Sage ich her­zlichen Dank an Rolf für die struk­turi­erte Organ­i­sa­tion und das Shar­ing. Ich freue mich sehr darauf, sein pro­fes­sionelles und wertschätzen­des Arbeit­en am 25. Sep­tem­ber 14 mit seinem Herzen­s­the­ma Arbeit­spräferen­zen in einem 2-tägi­gen Work­shop wieder erleben zu dür­fen. http://www.oose.de/training/TMS-Team-Management-System/

Wohin noch?
Und falls Ihr Euch in das The­ma Rol­len­klärung noch weit­er ver­tiefen möchtet, find­et Ihr dazu Einiges in unserem Baustein http://www.oose.de/training/reflexion/

 

Her­zliche Grüße

Eure Clau­dia Schröder

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